Amnesty International Hochschulgruppe Kiel

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Hochschulgruppe Kiel

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Vortrag: Sexualisierte Gewalt

Mittwoch, 25.05.2016, 19 Uhr, CAP3 Hörsaal II

Die My Body My Rights-Gruppe freut sich, euch am 25.5. einen Vortrag zu "Sexualisierter Gewalt" zeigen zu können. Diesen wird Frau Professor Melanie Groß halten.

"Das Thema sexualisierte Gewalt ist immer wieder Gegenstand von aufgeregten Mediendiskursen – insbesondere dann, wenn die Täter keine Deutschen sind oder die Taten im Ausland begangen wurden. Ein rassistischer Bias in der Diskussion um sexuelle Selbstbestimmung und die Forderungen härter Strafen treten dabei bisweilen deutlich zutage. Zudem erleben wir derzeit eine Sexualstrafrechtsreform, die an den Forderungen von Betroffenenverbänden vorbei geht. Der Vortrag gibt einen Einblick in die Debatte."


Sammelaktion

Nachdem wir uns 2013 und 2014 schon mit dem Thema der Flucht beschäftigt haben, planen wir auch jetzt wieder eine Reihe von Veranstaltungen zu den Themen Flucht, Flüchtlinge, Leben von Geflüchteten in Kiel usw. Den Anfang machen wir mit einer Sammelaktion in der Mensa I am Westring 385, 24118 Kiel. Der Winter steht vor der Tür und daher wollen wir vom 14. bis zum 16.12.2015 Mützen, Schals und Handschuhe (gerne selbst gehäkelt oder gestrickt) sammeln. Außerdem nehmen wir auch Wolle an, um selber weiter zu häkeln/ stricken. Jeweils von 12.00 bis 14.00 Uhr könnt ihr uns eure Spenden vorbei bringen. Wir freuen uns auf viel Beteiligung. Die Spenden gehen später an die Initiative Kiel hilft Flüchtlingen, die diese unseres Erachtens nach am besten weiterverteilen können.

--UPDATE--

Liebe Leute,

das war sie, unsere Sammelaktion für Kiel hilft Flüchtlingen. Gemeinsam mit Euch haben wir über 15 Mützen und dazu Schals, Stulpen, Handschuhe und Stirnbänder zusammentragen können. Das klingt vielleicht erstmal nicht viel, aber bei den Temperaturen, die uns jetzt Anfang Januar heimsuchen, zählt wirklich jedes warme Kleidungsstück. Also: vielen Dank an alle, die uns unterstützt haben!! Bei uns geht das Häkeln und Stricken jetzt weiter, denn es wurde auch ganz viel Wolle abgegeben, die noch weiterverarbeitet werden will. Die Ergebnisse daraus gehen natürlich auch an Kiel hilft Flüchtlingen. Wenn es Euch interessiert, schaut doch mal bei denen auf der Homepage vorbei unter www.kiel-hilft-fluechtlingen.de.


Katharina Meyer von Amnesty und Adeel Tahir von Kiel hilft Flüchtlingen mit den Spenden

Viele Grüße und ein frohes neues Jahr,

Eure AI-Hochschulgruppe


Film über Nordkorea

Am Mi. 25.11.2015 zeigen wir einen Film über Nordkorea um 19 Uhr in der Pumpe.
Weitere Infos folgen.


Arabischer Frühling - Arabischer Winter

Im Wintersemester 2013 beschäftigen wir uns mit der Lage der Menschenrechte nach dem Arabischen Frühling. Genaueres findet ihr unter "Termine".


Griechenland

Nach unserer Veranstaltungsreihe zum Thema Flüchtlinge im Sommer 2013 schließen wir im Sommer 2014 mit dem Film "Leaving Greece" daran an. In dem Dokumentarfilm geht es um die Situation von Flüchtlingen, deren Erstaufnahmeland Griechenland war. Der Filmabend findet am 28.05.2014 um 20h im CAP III (Christian-Albrechts-Platz 3, Uni Kiel) in Zusammenarbeit mit dem Filmriss Unikino Kiel statt. An dem Abend wird darüber hinaus die Regisseurin Anna Brass anwesend sein und uns über die Hintergründe informieren. Der Eintritt ist frei!


Afghanistan – eine Reise-Reportage in Bild und Ton aus dem Inneren dieses vielfältigen Landes

Montag, 6. Juli 2015, um 19.00 Uhr in der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Christian-Albrechts-Platz 3, Hörsaal 3

Khaled Waziri, in Deutschland geborener Sohn afghanischer Eltern, hat in den letzten vier Jahren das Land, in dem seine Wurzeln liegen, bereist und vor Ort als freier Journalist für deutsche und internationale Medien gearbeitet. Der 24-jährige Waziri studiert in Deutschland Geschichte und Philosophie, unterbricht seine Studien immer wieder, um seiner journalistischen Tätigkeit nachkommen und die Reisen nach Afghanistan bewältigen zu können. Seit Jahrzehnten ist Afghanistan immer wieder – und meist negativ – in den Schlagzeilen. Und wir in Deutschland wissen letztlich nur sehr wenig über dieses Land und noch weniger über die Menschen, die dort leben. Khaled Waziri hat das Land besucht, die verschiedenen, auch sehr unterschiedlichen Regionen bereist, hat die nahezu unbegrenzte Gastfreundschaft der Menschen, aber auch ihre teilweise sehr große Armut erfahren; auch ihre Sorgen und Ängste hat er wahrgenommen. Er hat das Herkunftsland seiner Eltern besucht, hat ein Land bereist, in dem das Recht des Stärkeren gilt, in dem Misstrauen und Korruption den Alltag der Menschen bestimmen. Es ist auch dieser Alltag der Menschen, über den Khaled Waziri berichten wird.

Zur Veranstaltung laden Sie herzlich die Kieler Länderaktions- und Hochschulgruppe von Amnesty International ein.


STOP FOLTER

Aktionswochen für die Menschenrechte

Ausstellung
7.5. - 13.5. im Audimax-Foyer

Jutebeutel bedrucken
7.5. und 12.5. jeweils 10:00 - 12:30 Uhr im Audimax-Foyer

Vortrag zu Folter
von Prof. Dr. Smail Rapic (AI) Dienstag, 19.05.2015, 19:00 Uhr, CAP 3 (Christian-Albrechts-Platz neben Unihochhaus), Hörsaal 3

Amnesty International GOES DiesDasDisko
Freitag, 22.05.2015, 23:00 Uhr in der Pumpe

Jeweils Eintritt frei!!! Über eine Spende würden wir uns freuen.


Kiel ist weltoffen Demo

Am 27.01.2015 haben wir an der "Kiel ist bunt! Kiel ist weltoffen!" Demo teilgenommen.
http://www.kn-online.de/Lokales/Kiel/Kiel-weltoffen-Tausende-demonstrieren-in-Kiel

Amnesty ist im Campus TV ab 1:12 zu sehen:
https://www.youtube.com/watch?v=E0DS9qeTyS0

Es war eine tolle Aktion!


Briefmarathon

Am Mittwoch, 17. Dezember 2014 beteiligen wir uns am Amnesty Briefmarathon. Kommt um 20 Uhr in die Hansa 48!
Wir freuen uns auf Euch!
Mehr Infos hier: www.briefmarathon.de


Schmutzige Schokolade II

Am Donnerstag, 18. Dezember 2014 um 20 Uhr zeigt die Amnesty International HSG in der Hansa 48 den Film "Schmutzige Schokolade II".
Kindersklaverei gehört zum Alltag auf den Kakaoplantagen an der Elfenbeinküste. Dies nehmen die großen Schokoladenhersteller billigend in Kauf. Seit dieser Skandal 2010 aufgedeckt wurde, versprachen Hersteller soziale Projekte vor Ort. Doch als ein Filmteam die guten Taten prüfen wollte, wurde es von den Herstellern sabotiert. Die Kindersklaverei geht weiter.

Koproduktion: NDR (Deutschland) und DR (Dänemark), 2012, Regie: Miki Mistrat (DK), 45 min.

Eintritt frei!!! Über eine Spende würden wir uns freuen.


Filmabend zu Nordkorea

Im letzten Sommersemester gründete sich außerdem eine neue Themengruppe, die sich ab sofort mit Nordkorea beschäftigen wollte. Als wir uns in diesem Zuge über den Staatsaufbau, die Propaganda und die davon abweichende tatsächlich Situation im Land informierten, stießen wir auf den Film "Camp 14 - Total Control Zone". Dieser handelt von einem Nordkoreaner, der in einem Umerziehungslager geboren wurde und dem im Alter von 23 Jahren die Flucht gelungen ist.

Am 13. November 2014 haben wir diesen Film in Kooperation mit der Koordinations-Gruppe Korea aus Berlin und der Hansa 48 gezeigt. Im Anschluss fand zudem noch einen Vortrag und eine Diskussionsrunde statt. Wir freuen uns, dass auch diese Veranstaltung gut besucht war.

Momentan läuft bei Amnesty eine neue Kampagne für ein Bleiberecht von nordkoreanischen Flüchtlingen in China, womit wir uns in Zukunft befassen wollen.


Leaving Greece - ein Film über das griechische Asylsystem

Am Mittwoch, den 28. Mai 2014, zeigten wir zusammen mit dem Unikino Filmriss den Film „Leaving Greece“. Der Film thematisiert die Zustände in den griechischen Asylunterkünften und das harte Vorgehen der zuständigen Behörden und zeigte schonungslos die menschenrechtsverletzenden Konsequenzen auf, die sich aus dem EU-weiten Dublin-II-Abkommen und der restriktiven Flüchtlingspolitik in Europa ergeben.

„Leaving Greece“ nähert sich dem Thema dabei über die persönliche Geschichte dreier unbegleiteter, minderjähriger Flüchtlinge aus Afghanistan. Hossein, Reza und Kaka leben in einem Auffanglager auf Lesbos. Gleichzeitig luden wir die Regisseurin Anna Brass für eine Diskussionsrunde im Nachhinein ein.

Diese Veranstaltung wurde ein voller Erfolg. Es kamen ca. 150 Zuschauer, die im Nachhinein die Regisseurin ca. eine Stunde lang Fragen stellten. Mit dem Film wollten wir auf die problematische Flüchtlingspolitik der EU aufmerksam machen.


Ungarns Parlamentswahlen – Herausforderung und Chance?

Unsere Veranstaltungsreihe zum Thema „Ungarns Parlamentswahlen – Herausforderung und Chance?“ begann am 19. Mai 2014 mit der Kunstausstellung „Meanwhile in Hungary“. Hier wurden die Studenten und Studentinnen der Christian-Albrechts-Universität zwei Wochen lang durch die Zeichnungen des ungarischen Künstlers David Gutéma zum Nachdenken über die politische Situation Ungarns angeregt.

Fortgesetzt wurde die Veranstaltungsreihe mit der Vorführung des Films „Just the wind“, ein Drama von Bence Fliegauf über das Leben der Roma und Sinti in Ungarn, und dem Vortrag der Journalistin Sugárka Sielaff über Ungarns letzte Wahlperiode.

Am 13. Juni endete die Themenreihe dann mit einem „Pubquiz“, bei dem die Gäste in entspannter Atmosphäre Fragen zu Ungarn, den Menschenrechten und der politischen Allgemeinbildung beantworten konnten.


Homophobie in Russland

Im April 2014 veranstalteten wir eine Podiumsdiskussion zum Thema „Homophobie in Russland“. Eingeladen waren Vertreter aus Politik und Wissenschaft sowie Vertreter von Menschenrechtsorganisationen.

Die Diskussion beleuchtete gesellschaftliche und politische Dimensionen homophober Strukturen in Russland und verglich diese mit der Situation in Deutschland. Hintergrund für die Veranstaltung war das im Juni 2013 in Russland in Kraft getretene Gesetz, welches „Propaganda für nicht-traditionelle sexuelle Beziehungen“ unter Strafe stellt. Neutrale oder positive öffentliche Äußerungen über Homosexualität können dadurch mit Geldstrafen von bis zu 25.000 Euro geahndet werden und Medien, die über Homosexualität berichten, droht eine dreimonatige Schließung. Das Gesetz stellt somit eine schwere Einschränkung der Rechte auf freie Meinungsäußerung und Versammlungsfreiheit dar und diskriminiert und kriminalisiert Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und intersexuelle Personen (LGBTI).

Wir freuen uns sehr, dass die Veranstaltung im Audimax der Uni sehr gut besucht war und die anschließende Fragerunde eine sehr rege Beteiligung hervorbrachte.


Make Some Noise 2013 - die Amnesty-Party

hat am 29.11.2013 die Bands Affenmesserkampf, Grand Griffon, Fluten und Superfucker präsentiert. Resultat: ausverkauft!


Film: Freedom Bus

Am 28.11.2013 haben wir zum üblichen Unikinotermin den Dokumentarfilm "Freedom Bus" gezeigt. Der Film über ein Grassroots-Demokratieprojekt in Ägypten hat mehr als 70 Zuschauer angezogen.


„Ich möchte leben, wo ich will“ – Über das Menschenrecht auf Asyl

Die Amnesty International Hochschulgruppe Kiel wird sich im kommenden Sommersemester mit der Situation der Flüchtlinge und den Asylbedingungen in Deutschland bzw. Europa auseinandersetzen. Dazu haben wir die Veranstaltungsreihe „Ich möchte leben, wo ich will“ – Über das Menschenrecht auf Asyl geplant. Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 18h und finden im Audimax der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel im Hörsaal C statt.

  • 07. Mai 2013: Einführung zur aktuellen Situation von Asylbewerber_innen mit Lifeline und Jugendliche ohne Grenzen
  • 15. Mai 2013: Auseinandersetzung mit politisch-philosophischen und ethischen Fragen der Bedeutung von Grenzen und Nationalstaaten mit Prof. Dr. Dagmar Borchers, Prof. Dr. Antonia Davidovic und Dr. Dagmar Soennecken
  • 04. Juni 2013: Podiumsdiskussion mit Vertreter_innen der Landespolitik und lokalen Flüchtlingshilfsorganisationen. Teilnehmen werden Serpil Midyatli (SPD), Burkhard Peters (Die Grünen), Lars Harms (SSW), Angelika Beer (Piratenpartei), Martin Link (Flüchtlingsrat SH) und Torsten Döhring (Referent des Flüchtlingsbeauftragten des Landtages)

Das Recht auf Asyl ist ein Menschenrecht, das auch im Artikel 14 der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ niedergeschrieben ist. Mit Blick auf die Undurchschaubarkeit des Asylverfahrens, den belastenden Zustand der Duldung und der Situation in den Abschiebegefängnissen sehen wir es als notwendig an, auf die vorhandenen Missstände und die hohe Bedeutung des Rechts auf Asyl hinzuweisen.


Make Some Noise mit Educated by Errors und Dark Hansen

Konzert und Party der Amnesty International Hochschulgruppe

Schaubude, am 24.1.13, Einlass ab 21h, Eintritt 5€

Die Schaubude gewährt am 24. Januar der Amnesty International Hochschulgruppe wieder einmal Nachtasyl. In den achtziger Jahren haben große Benefizkonzerte die Menschenrechtsorganisation erst weltweit bekannt gemacht. Wir wollen diese schöne Tradition im Kleinen weiterführen und die Bands spielen ohne Gage und der Eintritt geht an Amnesty International. Dies Mal holen wir euch EDUCATED BY ERRORS auf die Bühne, die euch klassischen Indie Rock vom Feinsten liefern. ‚Kurze, explosive Songs’ heißt es auf der Homepage und ‚die Stücke erinnern an Bands wie The Hives, Queens of the Stone Age oder Arctic Monkeys.’ Wir finden das Ganze klingt nach Tanzen und wir wollen euch unbedingt dabei haben. Unterstützt werden sie von DARK HANSEN. Wir freuen uns, euch diese spannenden Newcomer vorstellen zu dürfen, die irgendwo im Hardcore-Norden neben Bands wie Kurhaus und Escapado einen ganz eigenen Ausdruck gefunden haben. Es wird laut, es wird tragisch, es wird geschrien und getanzt und danach spielen euch die Rich Bitch und Mio die ganze Nacht ihre tanzbaren Lieblingshits aus der Dose bis ihr nicht mehr hopsen könnt.


Die AI HSG Kiel lädt ein zur Veranstaltung:

"Schmutzige Schokolade"

Matinée Filmvorführung und Vortrag der Amnesty International Hochschulgruppe Kiel zum Thema Zwangsarbeit von Kindern auf Kakaoplantagen

Weihnachten ist Plätzchen, Lebkuchen und Schokoladennikoläuse. Wenn wir so viele Leckereien wie sonst nie, verschenken und geschenkt bekommen, machen wir nicht nur unseren Liebe, sondern auch der Wirtschaft große Freude. Aber freuen sich wirklich alle Beteiligten an dieser Konsumexplosion? Die Schokolade wird vielleicht in Deutschland hergestellt, aber der wesentliche Bestandteil unserer Lieblingsnascherei kommt aus einem Land, in dem es nicht einmal schneit. Vor allem für Kinder in Westafrika ist unser Schokoladengenuss kein so harmloses Vergnügen wie wir glauben. Hilfsorganisationen verdächtigen die Schokoladen-Industrie, von Kinderhandel und -zwangsarbeit in Afrika zu profitieren und damit Straftaten bewusst in Kauf zu nehmen.

Der investigative Journalist und Filmemacher Miki Mistrati ist diesem Verdacht nachgegangen. Er drehte oft mit versteckter Kamera und führte auch offen Interviews mit Menschen, die wissen müssten, was vorgeht, zum Beispiel mit dem größten Kakao-Exporteur der Elfenbein-Küste und mit einem Staatssekretär, zuständig für den Kampf gegen Kinderhandel. Beide bestanden darauf, dass es keinen Kinderhandel und keine Kinderarbeit auf den Kakao-Plantagen gäbe. Miki Mistrati beweist aber das Gegenteil.

Das Resultat war der Film "Schmutzige Schokolade". Die Amnesty International Hochschulgruppe Kiel wird ihn am Sonntag den 16.12. im Rahmen einer Matinée zeigen.

Nach der Filmvorführung wird Steve Fotso von "Hamburg mal fair", die sich als Aktionsbündnis von entwicklungspolitischen Initiativen für die Stärkung des Fairen Handels in Hamburg einsetzen, das Thema aufgreifen. Er ist dort zuständig für den Bereich Schokolade und wird näher über die Situation auf den Kakaoplantagen berichten und Alternativen zu ausbeuterischen Unternehmensstrategien aufzeigen.

Zusätzlich gibt es für Sie die Möglichkeit, Fragen zu klären. Um den Vormittag abzurunden und die Thematik in Ihren Alltag zu transportieren, wird der Kieler Weltladen seine Arbeit vorstellen.

Wir von der AI HSG Kiel freuen uns auf euch!

Wann? Sonntag 16.12.2012, 11.30 Uhr

Wo? Studiokino Kiel


Hände hoch für Waffenkontrolle!

Jede Minute stirbt ein Mensch durch Waffengewalt. Anders ausgedrückt: eine halbe Million Menschen in jedem Jahr und das längst nicht nur in so¬genannten bewaffneten Konflikten. Weltweit werden Waffen genutzt, um Menschen einzuschüchtern, zu unterdrücken oder zu töten. Dennoch ist so¬gar der Handel mit Bananen und Dinosaurierknochen schärfer reglementiert als der Waffenhandel.

Daher setzt sich Amnesty seit 2003 gemeinsam mit anderen zivilgesell-schaftlichen Gruppen im Rahmen einer weltweiten Kampagne für ein inter-national verbindliches UNO-Abkommen zur Kontrolle des Handels von Waffen und anderen Rüstungsgütern („Arms Trade Treaty“, ATT) ein. Den bisherigen Höhepunkt stellte 2006 die Übergabe der größten Fotopetition aller Zeiten an den damaligen UN-Generalsekretär Kofi Annan dar. 1 Milli¬on Menschen aus über 160 Ländern zeigten Gesicht für einen starken ATT. In Folge dessen beschloss die UNO-Vollversammlung 2009 die Aufnahme von formalen Verhandlungen zu ei¬nem ATT.

Die Bundesregierung hat sich erfreulicherweise kürzlich für den ATT aus-gesprochen. Doch noch immer sperren sich wichtige Exportnationen von Rüstungsgütern wie die USA, Russland und China gegen einen starken ATT. Im Juli werden die Vereinten Nationen erstmals in ihrer Geschichte über Regeln, die den internationalen Waffenhandel kontrollieren sollen, be¬raten.

Damit diese historische Chance nicht ungenutzt verstreicht, wird sich Amnesty in den nächsten Monaten mit aller Kraft dafür einsetzen, dass der ATT nicht scheitert. Mit der Kampagne „Hände hoch für Waffenkontrolle“ fordern wir die Einhaltung der „goldenen Regel“: Keine Waffen für Men-schenrechtsverletzungen, eine umfassende Anwendung dieser Regel auf alle konventionellen Rüstungsgüter sowie strikte Kontrollen und Transpa-renzvorgaben für Rüstungstransfers.

Sei auch du dabei und setze dich online für den ATT ein: www.amnesty.de/haendehoch


Religionen und die Menschenrechte

„Du darfst nicht töten.“ Dieser Grundsatz lässt sich in fast allen Religionen finden.

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der UN sagt: „Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person.“

Deutlich erkennbar hängen die Menschenrechte mit religiösen Vorstellungen von gutem Zusammenleben zusammen. Nur gehen Theorie und Praxis leider oft auseinander. Dabei stellt sich heraus, dass die großen Weltreligionen viel zu der Entstehung der Menschenrechte beigetragen haben, alle jedoch irgendwo auch Lücken aufweisen. Die katholische Kirche verbietet beispielsweise Sex vor der Ehe, während ehelichen und unehelichen Kindern in der AEdMR der gleiche soziale Status zugeschrieben wird.

Und während alle Menschen der AEdMR nach gleich geboren sind, müssen Frauen im Hinduismus erst mehrere Male in anderer Gestalt wiedergeboren werden, um auf den Rang eines Mannes aufzusteigen. Welche Religion auch betrachtet wird, eine hundertprozentige Übereinstimmung mit den Menschenrechten wird man nirgends finden. Wie stark jedoch diese Übertretungen sind, schwankt sehr stark.

Wir als die Kieler Hochschulgruppe von Amnesty International werden der genaueren Betrachtung dieser Übertretungen im anstehenden Semester einige Veranstaltungen widmen.


"Sinti und Roma" - integriert oder Diskriminiert?

„Sinti und Roma“ ist die Bezeichnung für eine alteingesessene – größtenteils aus Mitteleuropa stammende - Minderheit in Europa. Diese selbstgewählte Bezeichnung wird im Gegensatz zu der Fremdbezeichnung „Zigeuner“ nicht als diskriminierend und stigmatisierend empfunden. In Deutschland leben bereits seit 600 Jahren Sinti und Roma; heutzutage sind es ungefähr 70.000. Seit jeher kommt es zu einer Unterdrückung, Ausgrenzung und Verfolgung von Sinti und Roma. Der Holocaust kostete einer halben Million Sinti und Roma das Leben., um nur ein Beispiel zu nennen.

Auch heutzutage ist die Situation der Sinti und Roma in vielen Ländern immer noch schlecht. In der Slowakei beispielsweise wird Roma-Kindern das Recht auf eine angemessene Bildung verweigert. Die Segregation in der Bildung setzt sich fort und die Zukunftschancen für Roma-Kinder verschlechtern sich immer mehr.

Durch die Dokumentation solcher Geschehnisse macht Amnesty den großen Handlungsbedarf in Bezug auf die Menschenrechtssituation der Sinti und Roma deutlich. Häufig ist jene Minderheit von großer Armut betroffen und damit einhergehend werden ihr oft wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte versagt. Dass ihre Situation auch heutzutage so alarmierend ist, macht es zwingend notwendig, dass das Europäische Parlament die EU-Mitgliedsstaaten regelmäßig an ihre menschenrechtliche Verantwortung erinnern sollte. Denn eine Segregation aufgrund der ethnischen Zugehörigkeit darf es im Europa des 21. Jahrhunderts nicht mehr geben.

Deshalb veranstalten wir, die Amnesty International-HSG, am 16. November 2011 einen Abend zu diesem Thema. Herr Weiß, der Vorsitzende des Landesverbandes für deutsche Sinti und Roma, und Luise Amtsberg, Abgeordnete des Bündnis 90/der Grünen, werden das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten.

Ihr seid herzlich eingeladen!

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