Amnesty International Hochschulgruppe Kiel

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Neuer Einzelfall aus Taiwan:

KEINE HINRICHTUNG FÜR CHIOU HO-SHUN!

Seit dem Sommersemester 2013 betreuen wir den Einzelfall Chiou Ho-Shun. Der Taiwanese sitzt seit seiner Verurteilung 1989 im Todestrakt. Vorgeworfen werden ihm Mord, Entführung und ein Raubüberfall. Ein Geständnis, das er später widerrufen hat, wurde lediglich unter Anwendung von Folter erzwungen. Sein Gerichtsverfahren wurde bereits elf Mal wiederaufgenom-men. Damit ist er der am längsten einsitzende Strafgefangene in dem am längsten laufenden Strafverfahren Taiwans. Chiou Ho-shun könnte jederzeit hingerichtet werden.

Wir setzten uns für Chiou Ho-Shun ein, da wir die Todesstrafe - unabhängig der Schwere einer vorgeworfenen Straftat - als eine nicht hinnehmbare Menschenrechtsverletzung sehen. Weiter fordern wir ein faires Gerichtsver-fahren für Chiou Ho-Shun sowie die sofortige Beendigung jeglicher Anwendung von Folter.

Wir bitten Euch daher uns bei unseren Aktionen gegen die Todesstrafe zu unterstützen, um unsere Ziele zu erreichen!


Tural Abbasli

UPDATE: TURAL ABBASLI IST FREI!!!

27.06. 2012 Soeben haben wir erfahren, dass Tural Abbasli im Rahmen einer Generalamnestie durch Präsident Aliyev freigelassen wurde. Unsere Glückwünsche gelten Tural und seiner Familie. Über weitere Entwicklungen des Falls halten wir euch an dieser Stelle auf dem Laufenden. Vorerst bitten wir darum keine weiteren Briefe zu diesem Fall zu schreiben.

Die Amnesty Hochschulgruppe betreut zur Zeit den aserbaidschanischen Journalistik-Studenten Tural Abbasli.

Der Eurovision Song Contest in Baku ist vorbei, aber für die Menschen in Aserbaidschan gehen das Leben und leider auch die Menschenrechtsverletzungen weiter.

So auch für Tural Abbasli, den Vorsitzenden der Jugendorganisation der Müsavat, einer der größten Oppositionsparteien Aserbaidschans. Der Journalistik-Student wurde zu zweieinhalb Jahren im Gefängnis verurteilt, nachdem er regierungskritische Texte im Internet veröffentlicht und an friedlichen Protesten teilgenommen hatte. Nach Angaben seines Anwalts wurde der 29-jährige von Polizeibeamten misshandelt. Mittlerweile wurde er exmatrikuliert und mehrere seiner Verwandten verloren ihre Arbeit. Amnesty International sieht Tural Abbasli als als gewaltlosen politischen Gefangenen, der ausschließlich wegen seines friedlichen politischen Engagements in Haft ist.

Unsere Einzelfallgruppe setzt sich für Tural Abbasli ein, indem sie Petitionen an die zuständigen Politiker schickt. Unserer letzte Einzelfallgruppe kann erfreut berichten, dass die drei Bürgerrechtler aus Myanmar (Burma) Htay Kywe, Thin Thin Aye und Zaw Htet Koko, für die sie sich engagiert hatte, freigelassen wurden. Und so hoffen wir auch im Falle Tural Abbaslis bald Positives berichten zu können.


Neuer Einzelfall aus Myanmar:

Htay Kywe, Thin Thin Aye und Zaw Htet Ko Ko

UPDATE: Htay Kywe, Thin Thin Aye und Zaw Htet Ko Ko sind frei!

In unserem neuen Einzelfall setzen wir uns für die Bürgerrechtler Htay Kywe, Thin Thin Aye und Zaw Htet Ko Ko aus Myanmar (Burma) ein. Sie gehören der prodemokratischen Bewegung „88 Generation Students“ an und wurden im Oktober 2007 verhaftet. Grund ihrer Verhaftung war, die Organisation einer friedlichen Demonstration. Htay Kywe und Thin Thin Aye wurden zu jeweils 65 Jahren Gefängnis verurteilt, Zaw Htet Ko Ko zu 5 Jahren Zwangsarbeit und weiteren 12 Jahren Haft.

Wir sind davon überzeugt, dass sie gewaltlose politische Gefangene sind, die unter menschenunwürdigen Haftbedingungen leiden. Auf unserer Internetseite (www.amnesty.uni-kiel.de) findet Ihr ausführliche Informationen zu dem Fall und einen Musterbrief. Bitte nehmt Euch die Zeit, diesen auszudrucken, zu unterschreiben und an die angegebene Adresse abzuschicken. Ihr würdet unsere Arbeit für Htay Kywe, Thin Thin Aye und Zaw Htet Ko Ko damit unterstützen.


Erfolg für Amnesty:

Salah Mohammed Suleiman al-Arouri ist frei!

Der am 17. August 1966 geborene Salah al-Arouri wurde 1991 in Israel festgenommen und zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt. Ihm wurde vorgeworfen, Mitglied der radikalislamischen Widerstandsbewegung Hamas zu sein. 2007, kurz nach seiner Entlassung, wurde er erneut inhaftiert, diesmal ohne Bezichtigung eines konkreten Vergehens. Diese Administrativhaft wurde stetig bis ins Jahr 2010 jeweils um sechs Monate verlängert. In dieser Zeit hatte Salah al-Arouri keinen Kontakt zu seiner Familie und nur begrenzt Möglichkeit, sich mit seinem Anwalt zu beraten.

Am 16. März 2010 bestimmte der israelische Oberste Gerichtshof, dass Salah al-Arouri nicht länger inhaftiert sein sollte und akzeptierte den Vorschlag der israelischen Behörden, ihn aus den besetzten Gebieten auszuweisen. Er befindet sich nun gemeinsam mit seiner Frau in Syrien. In den letzten Semestern haben wir uns immer wieder für ihn eingesetzt. Wir danken allen, die für ihn unterschrieben haben. Zwar ist die Situation noch keine vollständig zufriedenstellende Lösung, aber eine deutliche Verbesserung für Salah al- Arouri.

Für uns bedeutet sie einen Erfolg und ermutigt uns zum Einsatz für die Schicksale weiterer Menschen – so auch für unseren neuen Einzelfall aus Myanmar.

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