Amnesty International Hochschulgruppe Kiel

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Hochschulgruppe Kiel

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Themenabend: Frauen auf der Flucht

11. August, 19 Uhr Kommunales Kino in der Pumpe, Kiel

STIMMEN DER FLUCHT – DIE FRAUEN IM CAMP (D 2016, Regie Mohammad Makkieh & Hussein Alhamad)

Die Dokumentation STIMMEN DER FLUCHT der beiden syrischen Filmemacher Mohammad Makkieh und Hussein Alhamad gibt geflüchteten Frauen aus dem Irak, Iran, Afghanistan und Syrien eine eigene Stimme. Sie erzählen vom Leben in ihren Heimatländern, ihrer Flucht und ihrer derzeitigen Situation im Flüchtlingscamp. Die Dokumentation gibt tiefe Einblicke in das Leben der geflüchteten Frauen und zeigt eindrucksvoll ihre Ängste und Sorgen, aber auch Hoffnungen und Zukunftspläne.

In einer anschließenden Gesprächsrunde lädt die Amnesty Hochschulgruppe dazu ein, das Schicksal einer irakischen Jesidin anhand ihrer persönlicher Erzählungen kennenzulernen. Sie berichtet von Erlebnissen während ihrer Gefangenschaft durch den sog. „Islamischen Staat“ und den Herausforderungen, denen sie jetzt in Deutschland begegnet.

Filmabend zu unserer Kampagne "My Body, My Rights"

Mittwoch, 01.06.2016, 19 Uhr, Die Pumpe - Kommunales Kino

Der Film Maria voll der Gnade handelt von einer 16-jährigen Kolumbianerin, die schwanger ist. Für Geld schmuggelt sie Drogen in die USA. Der Drogenschmuggel als sogenanntes "Maultier" ist für jugendliche Mädchen in Lateinamerika keine Seltenheit. Die Geschichte wird in nüchternen Bildern erzählt, ohne Pathos und ohne zu moralisieren. (101 Min. OmU)

Vortrag: Empowering Women – sexuelle und reproduktive Rechte durchsetzen!

Donnerstag, 02.06.2016, 19 Uhr, CAP3 Hörsaal II

Die Amnesty International Hochschulgruppe Kiel freut sich, euch nun auch den zweiten Vortrag zur welteweiten Kampagne "My Body, Mr Rights" vorzustellen! Dieser wird von Frau Gunda Opfer gehalten, welche ihrerseits Sprecherin der Themengruppe "Menschenrechtsverletzungen an Frauen" für Deutschland ist. Folgend eine Beschreibung des Vortrags.

Empowering Women – sexuelle und reproduktive Rechte durchsetzen! Die Amnesty Kampagne „My Body, My Rights“ 2014 bis 2016

Mit wem will ich Sex haben? Wen heirate ich - will ich es überhaupt? Wie viele Kinder möchte ich haben und wann? All dies selbst entscheiden zu können gehört zu den Grundlagen für ein eigenverantwortliches Leben. Voraussetzungen sind Sexualaufklärung, Zugang zu Verhütungsmitteln und medizinische Betreuung rund um Schwangerschaften - aber auch Freiheit von sexueller Gewalt und von sozialem Zwang „wie ich zu sein habe“. Diese „sexuellen und reproduktiven Rechte“ („SRR“) wurden in unserer „westlichen“ Gesellschaft schrittweise mühsam (aber keineswegs vollständig) errungen. Weit davon entfernt sind viele andere Länder. In kaum einem Bereich aber hat das Verweigern von Rechten so verheerende Auswirkungen wie im Umfeld der SRR. Diese Verweigerung reicht von verbreiteter sexueller Gewalt über Zwangsverheiratung ganz junger Mädchen bis hin zu fehlendem Zugang zu Gesundheitsdiensten, zum Totalverbot von Schwangerschaftsabbrüchen und zu harten Strafen für Homosexuelle.

Man kann etwas dagegen tun! Die Kampagne Amnesty-Kampagne „My Body, My Rights“, die sich besonders an junge Menschen wendet, hat gleich zu Anfang mit einer Unterschriftensammlung dazu beitragen, auf einer UNO-Konferenz die SRR neu festzuschreiben (s. Foto). Seither nimmt sie einzelne Länder in den Fokus, in denen sich unterschiedliche Verletzungen der SRR derzeit ballen (chronologisch: Nepal, El Salvador, Kamerun, Länder des Maghreb, Burkina Faso, Irland).

Die Darstellung der Lage in einigen dieser Länder und von individuellen Schicksalen (auch anhand kleiner Videos), sowie die Möglichkeit zum Mitmachen bei unseren Aktionen werden im Vortrag nicht zu kurz kommen.

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